Kurzbericht
24.03.2019

 

 

Die Dispergierung macht den Unterschied

Parsum auf der Powtech 2019

Parsum zeigt auf der Powtech 2019 wie die Inline-Dispergierung eine exakte Partikelmessung in unterschiedlichsten Prozessen ermöglicht.

Partikelmessung ohne Dispergierung funktioniert nicht, deshalb gibt es für Laborgeräte meist umfangreiches Zubehör um verschiedenste Pulver, Körner und Granulate zu vereinzeln, erst dann kann man fast alles exakt messen. Selbst bei der klassischen Siebanalyse erfolgt eine mechanische Dispergierung.
Sollen aber die Partikel direkt im Prozess, kontinuierlich, ohne Probennahme und Labor gemessen werden, dann ist eine Inline- Dispergierung eher die Ausnahme.

Parsum zeigt für seine Inline-Partikelsonden der IPP-Serie zur Powtech 2019 ein umfangreiches Sortiment von Inline-Dispergierern. Diese kleinen Zubehörteile, die direkt an der Messsonde befestigt und mit Druckluft betrieben werden, verdünnen und vereinzeln Partikelströme mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften. Es gibt Dispergierer mit geringen Scherkräften, die empfindliche Granulate sehr sanft behandeln, während für feine Partikel unter 100 µm aus z.B. Mahlprozessen mit sehr hoher Scherkraft dispergiert wird. Dadurch können auch klebrige, feuchte und stark haftende Partikel gut vereinzelt werden. Für die Flüssigdispergierung und die Entnahme von dispergierten Teilströmen zur Online-Messung sind ebenfalls Lösungen verfügbar.

So kann z.B. das Wachstum der Partikel in einer Wirbelschicht oder einem High-Shear-Mischprozess in Echtzeit verfolgt werden. Eine Feuchte von 20 % und mehr beeinträchtigt die Messung nicht. Auch bei Bildung störender Pulverschichten auf der Oberfläche und den Fenstern des Prozessraumes, bleibt die Messoptik der Partikelsonde frei, denn neben der Dispergierung sorgt der verwendete Druckluftstrom durch eine ausgeklügelte Strahlführung auch für die Freihaltung der optischen Flächen. So können in kontinuierlichen Prozessen Reinigungsintervalle von einigen Wochen bis Monaten erreicht werden.