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Kurzbericht
02.11.2017  |  685x
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Schenck Process investiert in separate Edelstahlfertigung

Mit dem Ziel die Märkte für Lebensmittel, Milcherzeugnisse, Nutrazeutika und Feinchemikalien besser bedienen zu können, baut Schenck Process seine Fertigung in Whitewater (Wisconsin, USA) zu einer separaten Edelstahlfertigung um. Unlegierter Stahl wird durch Edelstahl ersetzt, um den strengen Hygienestandards zu entsprechen. Korrosion und Kreuzkontamination zwischen Teilen aus C-Stahl und Edelstahl sind damit beim Schneiden, Formen, Schweißen und Veredeln ausgeschlossen.

„Insbesondere die Märkte für Lebensmittel- und Molkereianwendungen sind in den letzten Jahren stetig gewachsen und wir erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird“, so Jay Brown, President FCP der Schenck Process. „Dieses Wachstum wird gleichfalls durch strengere Lebensmittelverordnungen als auch durch den Wunsch unserer Kunden, ihre eigene Marke zu schützen, getrieben. Eine separate Edelstahlfertigung ermöglicht die Fertigung von Produkten, welche völlig frei von Verunreinigungen mit unlegierten Stählen sind, eine maßgebliche Herausforderung für viele Kunden.“

Der US-amerikanische Hygienestandard 3-A für Milcherzeugnisse und die Richtlinien der European Hygienic Engineering Design Group (EHEDG) für die Produktion bestimmter Nahrungsmittel schreiben Herstellern die Nutzung von Equipment vor, das die Nahrungsmittel vor Kontamination schützt. Flächen müssen mechanisch gereinigt werden können und Maschinen müssen sich zu Reinigungs- und Wartungszwecken leicht demontieren lassen. Diese Richtlinien schreiben auch die zu verwendenden Materialien vor. Edelstahl ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit im Vergleich zu anderen Materialien das bevorzugte Material für Equipment im Hygienebereich.

Die neue getrennte Produktionsanlage für Dosierer aus Edelstahl soll zum 1. Oktober 2017 in Betrieb genommen werden.

„Schenck Process zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Systemen für das Wägen, Dosieren, die pneumatische Förderung sowie die Staubfilterung. Durch die neue Fertigung in Whitewater können wir unsere Aktivitäten in den Märkten für Lebensmittel, Milcherzeugnisse, Nutrazeutika und Feinchemikalien mit Anwendungen ausweiten, die strengste Hygieneanforderungen erfüllen“, freut sich Brown.
 

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