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PRAXISforum Brandschutz in der chemischen Industrie
Das DECHEMA-Praxisforum „Brandschutz in der chemischen Industrie“ vernetzt internationale Marktführer, Experten und Fachkräfte aus den Bereichen Feuerwehr, Apparate- und Anlagenbau, Anlagenbetreiber, Genehmigungs- und Überwachungsbehörden, Sachverständige und Sicherheitsexperten der chemischen Industrie sowie der Versicherungsbranche und intensiviert den praxisnahen und lösungsorientierten Austausch zum optimalen Brandschutz in der chemischen Prozessindustrie. Brandereignisse zeigen immer wieder, dass das Risiko von teilweise lebensbedrohlichen und sachwertvernichtenden Bränden in der Branche weiter minimiert werden muss. Dies muss jedoch unter besonderen Herausforderungen geschehen: brennbare, leicht- bis selbstentzündliche, reaktionsstarke, leicht flüchtige Stoffe in Reinform sowohl in festem, flüssigem als auch gasförmigem Zustand erschweren teilweise die Risikominimierung. Insbesondere dem abwehrenden und vorbeugenden, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz kommt hier eine hohe Bedeutung zu. Schwerpunktthemen des DECHEMA-PRAXISforums sind Schadensfälle in der chemischen Industrie, abwehrender und vorbeugender Brandschutz, Simulationen von Brandszenarien, die neue Seveso III-Richtlinie sowie Ausbreitungsmodelle zur Stoff- und Energiefreisetzung. Best Practices- und Expertenvorträge von Referenten aus der Entscheiderebene, die begleitende Ausstellung als auch interaktive Diskussionsformate liefern den Teilnehmer einen umfassenden Überblick über Innovationen für die spezifischen Anforderungen des Brandschutzalltags. Das PRAXISforum wird in Kooperation mit der VdS Schadenverhütung GmbH durchgeführt und wechselt sich im jährlichen Rhythmus mit der VdS-Fachtagung „Brandschutz in chemischen Anlagen“ ab.
29.08.2018 | Seminar | 2 Tage | Frankfurt | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Numerische Berechnung turbulenter Strömungen
Die Berechnung turbulenter Strömungen, einschließlich des Wärme- und Stofftransports ist bei vielen Problemen im Maschinenbau, Chemieingenieur- sowie des Bauingenieurwesens, Meteorologie und Umwelttechnik eine vordringliche Aufgabe. Beispiele sind die Strömung um Flug- oder Schiffskörper, Autos und Gebäude sowie durch Leitungen, Kanäle, Kammern und Wärmetauscher, Vermischungsprozesse in Reaktoren aller Art, Kühlung von Turbinenschaufeln und Brennkammern; die Ausbreitung von eingeleiteter Wärme oder Schadstoffen in der Atmosphäre, in Flüssen, Seen; Zweiphasenströmungen in Rohren, Erosionserscheinungen, Kraftstoffzerstäubung in Verbrennungsmotoren, u.s.w. Computer und Simulationsumgebungen sind in den letzten Jahren so leistungsfähig geworden, daß CFD (Computational Fluid Dynamics) in allen genannten Breichen und darüber hinaus immer stärker eingesetzt wird. Die Beherrschung der Simulationen wird damit zu einem wesentlichen Faktor in Produktentwicklung und Qualitätssicherung sowie in der Grundlagenforschung, der anwendungsorientierten Forschung und bei Gutachtertätigkeiten. Verläßliche Resultate lassen sich jedoch nur mit dem entsprechenden Wissen über die eingesetzten Methoden, ihre Handhabung, sowie ihre jeweiligen Stärken und Schwächen erzielen. Auf diesem Gebiet finden gegenwärtig sowohl im Bereich der Numerik als auch der Turbulenzmodellierung wichtige Entwicklungen statt. Gleichzeitig bahnt sich in manchen Bereichen ein Paradigmenwechsel von statistischen Simulationen zu zeitaufgelösten Techniken wie LES, SAS, etc. an. Inhalte · Berechnung und Grundgleichung turbulenter Strömungen · Turbulenzmodellierung · Ein- und Zwei-Gleichungs-Turbulenzmodelle · Wirbelviskositätsmodelle · Reynoldsspannungs-Turbulenzmodelle . Numerische Diskretisierung durch Finite-Volumen-Methoden · Lösungsalgorithmen für Finite-Volumen-Verfahren · Laminar-turbulenter Umschlag in Grenzschichten . Numerische Gitter · Large Eddy Simulation · Hybride Turbulenzmodellierung · Berechnung von Mehrphasenströmungen
12.09.2018 | Weiterbildungskurs | 3 Tage | Dresden | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Teil 1: Projektmanagement im Anlagenbau
Die Steuerung von Projekten im Anlagen- und Maschinenbau ist eine komplexe und mit zahlreichen Risiken verbundene Aufgabenstellung. Rendite- und Kostenvorgaben, enge Termine und internationale Arbeitsteiligkeit und Partner erfordern effiziente Methoden. An 2x2 Tagen werden Sie systematisch in das Projektmanagement des Anlagen- und Maschinenbaus eingeführt, Sie erhalten das methodische Rüstzeug und werden anhand von Beispielen für das konkrete Vorgehen im Detail geschult. Sie werden nach Abschluss der Veranstaltung in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. 1. Tag: • Management und Projektmanagement: Begriffe, Erfolgsfaktoren, Projektcontrolling als Grundlage von PM • Projektumfeld und Stakeholder: Interessenlagen der Projektbeteiligten • Projektstrukturen: Einbindung von Projekten im Unternehmen, die innere Projektstruktur • Aufgaben- und Handlungsbereiche: A: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, B: Qualitäten, Quantitäten (objektbezogen, projektbezogen), C: Kosten, Wirtschaftlichkeit, Liquidität, D: Termine, Kapazitäten, Logistik, E: Recht, F: Führung • Aufbau- und Ablauforganisation: Schnittstellen, Abläufe und Workflow, Ergebnisse • Kommunikation, Information und Dokumentation: Besprechungen und Verhandlungsführung, Konflikte, Beweissicherung 2. Tag: • Gruppen und Teams: Teambildung, Gruppen- und Teameffekte • Motivation und Führung • Elemente und des Projektmanagements: Management von Entscheidungen, Risiko, Leistung, Quantität, Qualität, Terminen, Ressourcen, Kosten, Dokumentation, Änderungen-/Nachträgen • Projektstufen: Vorplanung, Planung (Basic Design, Basic Engineering, Detail Engineering), Ausführung (Montage. Inbetriebnahme), Abnahme
17.09.2018 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Theorie und Praxis der Fest-Flüssig-Trennung Filtrieren
Die Abtrennung von dispersen Feststoffen aus Suspensionen auf Zentrifugen und Filtern spielt bei einer Vielzahl von Produktionsprozessen in den verschiedensten Branchen eine wichtige,manchmal gar entscheidende Rolle. Zu nennen sind hier z.B. Chemie, Pharmaindustrie, Lebensmitteltechnik, Biotechnologie, Wasseraufbereitung sowie Grundstoff- und Aufbereitungsindustrie. Themenübersicht Partikelcharakterisierung Sedimentation von Feststoffen in Flüssigkeit Apparate zur Schwerkraftsedimentation Tellerseparatoren Dekantierzentrifugen Hydrozyklon Bildung inkompressibler Filterkuchen Waschung von Filterkuchen Entfeuchtung inkompressibler Filterkuchen Diskontinuierliche Druckfilter Trommelfilter Scheibenfilter Band- und Planfilter Kontinuierliche Druckfilter Filtermedien Suspensionskonditionierung, Agglomeration Anschwemmfiltration mit organischen Filterhilfsmitteln Kompressible Filterkuchen Pressfilter Zentrifugalfiltration Diskontinuierliche Filterzentrifugen Kontinuierliche Filterzentrifugen Sieb- und Verstopfungsfiltration Hygienic Design Crossflow-, Mikro- und Ultrafiltration Tiefenfiltration Praktikum Laborfiltration (Handfilterplatte, Drucknutsche) Vakuum-Bandfilter Trommelfilter Filterpresse Schälzentrifuge Schubzentrifuge Scherspaltfilter Becherzentrifuge Dekantierzentrifuge Separator Hydrozyklon Flockung von Suspensionen Partikelmesstechnik
17.09.2018 | Weiterbildungskurs | 5 Tage | Karlsruhe | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Teil 2: Projektmanagement im Anlagenbau
Insgesamt 4-tägige Reihe Projekmanagement im Anlagenbau an 2x 2 Tagen Sie werden systematisch und umfassend in das Projektmanagements des Anlagenbaus eingeführt. Als Nachwuchskräfte, Quereinsteiger, Anlagenbauer und Inbetriebnehmer erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation und können eigenständig komplexe Projekte führen. Inhalt 3. Tag: • Handlungsbereiche des Projektmanagements: Information, Kommunikation, Dokumentation, Organisation, Qualitäten, Quantitäten, Kosten, Wirtschaftlichkeit, Zahlung, Finanzierung, Termine, Kapazitäten, Logistik, Recht, Führung, • Werkzeuge des Projektmanagements: Controlling von Entscheidungen, Risiko, Schnittstellen, Leistung, Mengen und Massen, Einsatzmitteln, Kosten- und Finanzen, Qualität, Änderungen, Vertrag, Nachträgen, Information, Dokumentationund Kommunikation, Konflikten • Projektphasen im Detail: Phase 1: Grundlagenermittlung (establishment of fundamentals), Phase 2: Vorplanung (pre-basic, preliminary planning), Phase 3: Entwurfsplanung (basic engineering), Phase 4: Genehmigungsplanung (planning for permission), Phase 5: Kostenermittlung (cost estimation), Phase 6: Ausführungsplanung (detail engineering), Phase 7: Beschaffung (procurement), Phase 8: Bau/Montage (construction), Phase 9: Inbetriebnahme (commissioning) 4. Tag: • Nationales und internationales Recht: Grundlagen (Rechtsquellen, Rechtsprechung), Inhalt und Gestaltung der Verträge für Consulting, Engineering, Design-Build, Lump Sum Turn Key (epc – contract) • FIDIC- Regelungen • Übungen und Beispiele • PM – Software • Weitere Themen und Fallbeispiele Nach Abschluss der viertägigen Seminarreihe werden Sie in der Lage sein, eigenständig komplexe Projekte führen und leiten zu können. Termine Teil 1: 30.-31. Januar 2017, 06.-07. März 2017, 08.-09. Mai 2017, jeweils in Essen
19.09.2018 | Seminar | 2 Tage | Essen | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Partikelsimulation im Bergbau und der Fördertechnik
Es geht um Bruch, Transport und Lagerung von Schüttgut in der Mineralverarbeitung: Wie können die typischen Prozesse im Bergbau oder in anderen gebieten, wo große Massen bewegt werden, besser verstanden, kontrolliert und sogar optimiert werden? Erreicht wird dadurch ein spürbar effizienterer Materialfluss, der Bruch und Ausschuss verringert und die Gerätschaften und Maschineninfrastruktur schont. Was steckt dahinter? Die Diskrete Elemente Methode (DEM) ist ein mathematisches Verfahren, über das Partikelströme systematisch analysiert werden können. Um eine solche Simulation durchzuführen, muss man kein Genie sein, denn das Verfahren ist ein einer Software ”ROCKY DEM” abgebildet. Solides (Verfahrens-)technisches Wissen ist ausreichend, um über die Software bereits wertvolle Informationen zu ermitteln und Verbesserungsschritte auf den Weg zu bringen. Das etwa einstündige Live-Webinar ”Partikelsimulation im Bergbau und der Fördertechnik” am 19. September 2018 um 10:00 Uhr gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die Vorgehensweise und die Voraussetzungen für eine Partikelsimulation. Aus der Agenda: >> Partikelsimulation im Überblick >> Vorstellung der Software ROCKY DEM >> Der Arbeitsprozess: Vom CAD-Modell bis zum Bewertungskriterium >> Beispiel: Simulation von Partikelbruch >> Beispiel: Simulation von Verschleiß bei Anlagenkomponenten >> Beispiel: Simulation und Optimierung des Energiebedarfs Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich!
19.09.2018 | Webinar | Ein Morgen | online | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Simulation Partikelbeladener Strömungen
Die Simulation partikelbeladener Strömungen hat in den letzten Jahren aufgrund der immer größeren Leistungsfähigkeit von Computeranlagen eine weitreichende Bedeutung in der Chemie, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und vielen Zulieferindustrien erlangt. Durch die rasche Entwicklung ist es möglich geworden, auch praxisrelevante Aufgabenstellungen einer Problemlösung zuzuführen. Die Simulationsmethoden helfen nicht nur, das Verständnis für vielfältige Aufgabenstellungen zu erhöhen, sondern werden derzeit auch konkret für die Auslegung von Verfahren, Maschinen und Anlagen eingesetzt. Themenübersicht Strömungsmechanische Grundgleichungen, numerische Lösungsverfahren, Finite Differenzen und Finite Volumen Einführung in OpenFOAM Laminare Strömungen mit Übung Turbulente Strömungen mit Übung Visualisierung von Simulationsergebnissen Einführung in Mehrphasenströmungen Euler/Lagrange Verfahren mit Übung Euler/Euler Verfahren mit Übung Einführung in Diskrete Elemente Methode (DEM) mit Übung Kopplung CFD-DEM mit Übung Alternative Methoden, Lattice Boltzmann Methode Einführung Einführung in Mehrphasenströmungen mit LBM Euler/Lagrange mit Übung (OpenLB) Euler/Euler mit Übung (OpenLB) Softwarepraktikum Der Kurs soll nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern das Gelernte durch Übungen am Computer vertiefen. Dazu werden typische Beispiele für partikuläre Strömungen u.a. mit den Programmen OpenFOAM und OpenLB unter intensiver Betreuung erarbeitet und simuliert. Der Kurs dient auch dazu zu zeigen, wie sich typische Fehler bei einer Simulation vermeiden und Ergebnisse richtig einschätzen lassen.
26.09.2018 | Weiterbildungskurs | 3 Tage | Karlsruhe | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Fouling in Wärmeübertragern
Die unerwünschte Belagbildung auf wärmeübertragenden Flächen, ist ein gravierendes Problem in praktisch allen Bereichen der petrochemischen, chemischen, pharmazeutischen, Kosmetik- oder Lebensmittelindustrie. Der durch Fouling verursachte wirtschaftliche Schaden wird allein in Deutschland auf mehrere Mrd. €/a geschätzt. Dazu zählen Produktionsausfälle oder Kapazitätsminderungen durch Anlagenstillstand, Produktminderqualität, Überdimensionierung oder Parallelausführungen von Apparaten, Investitionen inReinigungseinrichtungen, erhöhte Energiekosten sowie Entsorgungsaufwendungen für Reinigungs- und Spülabwässer. Die verfahrenstechnischen Ansätze zur Foulingminderung umfassen stoffliche, apparative und prozessliche Maßnahmen. Dies können z. B. sein: Stoffliche Maßnahmen Wahl foulingresistenter Prozessmedien Vorkonditionierung der Prozessmedien Zugabe von Foulinginhibitoren, Additivierung Apparative Maßnahmen Wahl produktschonender Apparate foulingmindernde Apparategestaltung, z. B. durch Holdupminimierung oder Oberflächenbehandlung foulinggerechte Dimensionierung Prozessliche Maßnahmen Wahl optimaler Verfahrensparameter foulingmindernde Betriebsweisen optimierte Produktions- und Reinigungszyklen Nur durch eine integrierte Betrachtung von Foulingursachen und -mechanismen sowie der verschiedenen Alternativen zu deren Beherrschung und Schadenminderung kann eine wirtschaftliche optimale Antifouling-Strategie entwickelt werden.
27.09.2018 | Weiterbildungskurs | Ein Morgen | Braunschweig | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Partikelsimulation im Maschinen- und Anlagenbau
​Viele Anlagen verarbeiten Stückgüter, also eine Vielzahl von Einzelstücken wie Produktkomponenten (Elektronikbauteile), Gehäuse, Schrauben, Behälter etc. Wie kann man diese Prozesse besser verstehen, um sie zu optimieren? Mit ROCKY, das auf der Diskreten Elemente Methode (DEM) basiert, können Sie reale Prozesse simulieren, um sie besser zu verstehen und um sie zu optimieren.
17.10.2018 | Webinar | Ein Morgen | online | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Thermal Separation Processes
Im Rahmen der immer breiteren Anwendung von Prozesssimulatoren zur Entwicklung (Synthese), Auslegung und Optimierung chemischer Verfahren besteht ein immer größerer Bedarf an der Kenntnis der darin benutzten verfahrenstechnischen Grundlagen. Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer aus Industrie und Hochschule (mehr als 1000 in den letzten 15 Jahren) mit den heute benutzten Methoden, ihren Anwendungsbereichen und -grenzen vertraut zu machen. Dabei sollen die Aspekte einen besonderen Schwerpunkt bilden, die nach unserer Erkenntnis für die erfolgreiche Modellierung einzelner Trennapparate oder ganzer Anlagen von besonderer Bedeutung sind. Dazu gehören neben den thermodynamischen Daten reiner Stoffe besonders das Phasengleichgewichtsverhalten von Gemischen sowie die Analyse des Verhaltens von Multikomponentensystemen. Neben den üblichen Modellen werden dabei auch die Ansätze zur Beschreibung des realen Verhaltens von elektrolythaltigen Gemischen behandelt. Der Kurs gliedert sich in 4 Abschnitte: Das grundlegende Verhalten von Reinstoffen und Gemischen wird zusammen mit den üblicherweise verwendeten Modellen behandelt. Schwerpunkte bilden besonders Dampf-Flüssig-Gleichgewichte, Mischungslücken, Feststofflöslichkeiten sowie Bestimmung von binären Wechselwirkungsparametern für die Prozess-Simulation. Abschätzmethoden für verschiedenste Reinstoffdaten sowie das reale Gemischverhalten sind im Falle fehlender Parameter unerlässlich. Grundlagen, Anwendungsbereich und zu erwartende Genauigkeit werden eingehend behandelt. Nach den thermodynamischen Grundlagen und der Einführung der unterschiedlichen Korrelations- und Abschätzverfahren werden Methoden zur Auswahl geeigneter Lösungsmittel und Zusatzstoffe für die extraktive und azeotrope Rektifikation und Extraktion sowie die Auslegung dieser Verfahren in ternären Diagrammen mit Hilfe von Massenbilanzlinien und Rückstandskurven diskutiert. Dabei sollen die Teilnehmer insbesondere anhand einer Vielzahl von Beispielen mit den verschiedenen grafischen Darstellungen vertraut gemacht werden. Den Abschluß des Kurses bildet ein eintägiger optionaler Workshop zu Thermodynamik und Stoffdaten im Simulationsprogramm Aspen Plus.
23.10.2018 | Weiterbildungskurs | 3 Tage | Oldenburg | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Wirbelschichttechnik / Fluidization Technology
Die Wirbelschichttechnik wird aufgrund ihrer intensiven Wärme-, Stoff- und Impulstransportverhältnisse und verfahrenstechnisch bedingten Vorteile in zunehmendem Maße als Verfahren mit der Möglichkeit der Kopplung von Trocknung, Formgebung bzw. Feststofferzeugung, Homogenisierung sowie Klassierung genutzt. Klassische Einsatzgebiete der Wirbelschichttechnik sind die Energietechnik sowie die Lebensmittel und Pharmaindustrie. Auch die Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln in Form von Granulaten beruht auf diesem Verfahren. Außerdem finden die mit der Wirbelschichttechnik erzeugten Partikel in der Produktion biologisch aktiver Pflanzenschutzmittel sowie als Katalysatoren für die biologische Erzeugung von Kunststoffen in der chemischen Industrie Verwendung. Für eine Vielzahl dieser Feststoffprodukte ist die Überführung vom flüssigen in den festen Zustand der letzte Produktionsschritt. Dabei spielen die durch die Formulierung erzeugten Eigenschaften, wie Staubfreiheit, Fließfähigkeit und Partikelgrößenverteilung, zunehmend eine wichtige Rolle. In diesem Kurs wird auf die Grundlagen und Erfahrungen unterschiedlicher Wirbelschichtprozesse zur Wärmeübertragung, Trocknung, Granulation und Agglomeration von Partikeln mit Hilfe von praktischen Hinweisen und ausführlichen Berechnungsbeispielen eingegangen. Schwerpunkte bilden die Strömungsmechanik, die Vermischung, der Wärme- und Stoffübergang und die Partikelbildungsmechanismen. Weiterhin werden aktuelle Anwendungen und moderne Messmethoden vorgestellt. Kurssprache ist Englisch
05.11.2018 | Weiterbildungskurs | 4 Tage | Hamburg | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Autumn Training 2018 - Produktschulung für UWT Partner
Alljährlich treffen sich die Partner und Wiederverkäufer der UWT vor Ort um sich einen Überblick, bzw. Update der UWT Messlösungen zu verschaffen. Über 20 Nationen rund um den Globus treffen sich im Allgäu Gemeinsam werden daraufhin bereits erfolgreich umgesetzte Anwendungen in unterschiedlichen materialverarbeitenden Prozessen durchleuchtet und Erfahrungen aus den verschiedenen Branchen ausgetauscht. Es werden Ideen erörtert und zukünftige Strategien besprochen. Die Stimmung ist immer sehr positiv und die abschließenden Diskussionsrunden entließen die Teilnehmer in eine vielversprechende Zukunft mit neuer Energie und kreativen Plänen.
11.11.2018 | Herbst Training 2018 | 4 Tage | Betzigau | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Partikelsimulation in der Pharma-Industrie
Anwendungen in der Pharma-Industrie: Tablettenbeschichtung und Granulation. Wie kann man diese Prozesse in der Praxis besser verstehen, um sie zu optimieren? Mit ROCKY, das auf der Diskreten Element Methode (DEM) basiert, können Sie reale Prozesse simulieren, um sie besser zu verstehen und um sie zu optimieren.
20.11.2018 | Webinar | Ein Morgen | online | Eintritt: frei (Registrierung erforderlich)
Vom Schüttgut zum Silo
Fast alle Industriezweige beschäftigen sich mit Pulvern oder Schüttgütern, von der Pulverlackierung bis hin zu Lebensmitteln, von Nanopulvern und pharmazeutischen Stoffen bis hin zu Massengütern wie Zement, Kohle und Erz, von trockenen Stoffen wie Filterasche bis hin zu feuchten Schüttgütern wie Filterkuchen, Lehm und Ton. All diese Stoffe müssen transportiert, gelagert, dosiert oder anderweitig gehandhabt werden. Dabei spielt die Charakterisierung von Pulvern und Schüttgütern hinsichtlich der Fließeigenschaften eine wichtige Rolle u.a. im Rahmen der Produktentwicklung, der Kundenunterstützung und schließlich auch bei der Behandlung von Reklamationen. Speziell beim Austragen von Pulvern und Schüttgütern aus Silos, Zuführtrichtern, Transportbehältern etc. können größere Probleme auftreten, z.B. Fließstörungen, Entmischung, unregelmäßiger Fluss (Schießen) Um diese Probleme zu vermeiden, sind Lösungen unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Schüttgutes zu finden. Ausgehend von dieser Situation geht der Kurs auf die Fragen ein, die sich bei der Entwicklung, Herstellung, Handhabung und Lagerung von Pulvern und Schüttgütern immer wieder stellen: Wie kann das Verhalten des Schüttgutes beschrieben und gemessen werden? Wie können Behälter, Silos, Trichter etc. so gestaltet werden, dass die gewünschte Funktion gesichert ist? Welchen Einfluss hat das Schüttgut auf die festigkeitsmäßige Auslegung eines Silos? Wie sind Austraggeräte zu gestalten, um einen störungsfreien Schüttgutaustrag zu erreichen? Warum entmischt sich das Schüttgut im Silo und was kann dagegen getan werden? Welche Spannungen treten im Schüttgut auf? Wie kann ein Schüttgut schonend gelagert und ausgetragen werden? Wo und wofür können Austraghilfen eingesetzt werden? Wie können bereits bei der Planung einer Siloanlage spätere Probleme vermieden werden?
18.02.2019 | Kurs | 2 Tage | Braunschweig | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Kristallisation und Fällung
An Kristallisations- und Fällprozessen werden vielfältige Anforderungen bezüglich Wirtschaftlichkeit, Integration in ein Gesamtverfahren sowie Reinheit und Eigenschaften der erzeugten Partikel gestellt. Die Erfüllung dieser Anforderungen stellt hohe Ansprüche hinsichtlich des Grundlagenverständnisses und seiner praktischen Anwendung. Die zweieinhalbtägige Veranstaltung richtet sich vor allem an Mitarbeiter der chemischen, der pharmazeutischen und der Lebensmittelindustrie. Dieser Kurs steht aber ebenfalls Forschern aus Hochschulen und anderen Forschungsinstituten offen, die die Grundlagen der Kristallisation und Fällung verstehen und anwenden möchten. In Vorträgen werden die praxisrelevanten Grundlagen der Kristallisation von der Massenkristallisation durch Verdampfung oder Kühlung bis zur Nanopartikel-Fällung behandelt und an Beispielen erläutert und mit praktischen Laborexperimenten in Kleingruppen ergänzt. Aktuelle Forschungsthemen und neue Verfahrenskonzepte werden vorgestellt und in Bezug zur Praxis gesetzt. Simulationswerkzeuge zur modellhaften Beschreibung von Kristallisations- und Fällprozessen werden vorgestellt.
20.02.2019 | Weiterbildungskurs | 3 Tage | Karlsruhe | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
Partikelmesstechnik: Anwendungen vom Nanometer- bis in den M
Viele Partikeleigenschaften werden in hohem Maße von der Dispersität, d. h. der Feinheit der dispersen Materie beeinflusst. Beispiele dafür sind die Bruchfestigkeit, die Agglomerationsneigung, die chemische und morphologische Homogenität, die Löslichkeit, usw. Bei einem Pulver nehmen mit zunehmender Feinheit die Durchströmbarkeit, die Raumausfüllung und das Fließverhalten ab. Zur Kennzeichnung eines dispersen Systems ist daher entweder seine mittlere Partikelgröße, die spezifische Oberfläche und/oder die Partikelgrößenverteilung zu ermitteln. Aus der Vielzahl der Messprinzipien zur Bestimmung von Partikelgrößenverteilungen und spezifischen Oberflächen von Pulvern, Suspensionen und Aerosolen werden die wichtigsten Methoden erläutert, wobei Probleme aus der Anwendungspraxis einen zentralen Bestandteil ausmachen. Die Anwendungsnähe wird durch eine Ausstellung der Messgerätehersteller am Freitag (01.03.2019) vertieft, bei welcher konkrete Fragen zu einzelnen Geräten mit den Firmenexperten diskutiert werden können. Als Neuerung werden die Teilnehmer bei der Anmeldung aufgefordert, das sie am meisten interessierende Thema der Partikelmesstechnik anzugeben. Die am häufigsten genannten Punkte werden im Kursus dann nach Möglichkeit vertieft behandelt. Grundlagen der Partikelmesstechnik (PMT) Beschreibung von Partikelmerkmalen und -form Messungen an kugelförmigen Einzelpartikeln Messungen an unregelmäßigen Einzelpartikeln Darstellung von Partikelgrößenverteilungen Gerätetechnische Umsetzung Probenvorbereitung (inkl. Dispergierung und Probennahme) Abbildende Verfahren (inkl. Bildanalyse) Zählverfahren (Streulichtgeräte, Coulter Counter, Laser-Scanner, CPC) Trennverfahren (Siebung, Sedimentationsanalyse, Sichter, Impaktoren, SMPS) Spektroskopie-Verfahren (Laserbeugung, Photonenkorrelation, Ultraschallspektrometrie) Gemittelte Eigenschaften (BET, Dichte) Einsatz in der Praxis Messung im Labor mit Präparation Prozessbegleitende und -überwachende Partikelmesstechnik
26.02.2019 | Weiterbildungskurs | 4 Tage | Goslar | Eintritt: kostenpflichtig|Event öffnen
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